Franz Stock (1904 – 1948)

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Einer der wichtigsten Gründungsväter unserer Gemeinde war Abbé Franz Stock. Er leitete unsere Gemeinde in der Zeit von 1934-1944, arbeitete als Gefängnispfarrer während des Zweiten Weltkriegs und gründete in der Nachkriegszeit das bekannte „Stacheldrahtseminar“ bei Chartres, ein erster Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft.

Hier erfahren Sie mehr über sein Leben und Wirken in unserer katholischen Gemeinde.

Kindheit

Am 21. September 1904 wurde Franz Stock als erstes von neun Kindern einer Arbeiterfamilie in der kleinen Industrie­stadt Neheim in Westfalen geboren. Von 1910 an besuchte er die katholischen Volksschule. Er gehörte zum Durchschnitt der Klasse. Als Zwölfjähriger äußerte er erstmalig den Wunsch, Priester zu werden. Deshalb wechselte er als Drei­zehn­jähriger Ostern 1917 auf das Neheimer Realgymnasium. Ostern 1926 machte er dort sein Abitur.

Studium

Von 1926 bis 1932 war Franz Stock Student der katholischen Theologie. Er begann sein Studium in Paderborn an der Philosophisch-Theologischen Akademie. Ostern 1928 ging er für drei Semester nach Paris und studierte am Institut Catholique.

Damit war er der erste deutsche Theologie­student in Frankreich seit dem Ersten Weltkrieg und der erste deutsche Student am Institut Catholique seit dem Mittelalter.

Priesterweihe

Am 12. März 1932 wurde Franz Stock durch den Paderborner Erzbischof Dr. Caspar Klein zum Priester geweiht. Sein Wahlspruch  als Primiziant aus dem 1. Petrusbrief lautet: „Weihet Eure Seele durch Gehorsam gegen die Wahrheit zu auf­richtiger Bruderliebe und habet einander von Herzen lieb. Ihr seid ja wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern unvergänglichem Samen, durch Gottes Wort, das lebt und ewig ist.“

Deutsch-französisches Engagement

Franz Stock wurde in seiner Kindheit und Jugend sehr durch den Ersten Weltkrieg und durch die Folgezeit mit ihren politischen und ökonomischen Wirren geprägt. Parallel zu seiner religiösen Berufung zum Priester beschloss er, sich für die Völkerverständigung einzusetzen, insbesondere zwischen der deutschen und französischen Jugend.

Bereits in seiner Schulzeit schloss er sich dem Bund Neudeutschland und später der Quickbornbewegung, einer katholischen Jugendbewegung, an. Durch den Arbeitskreis Quickborn nahm er an einer für ihn prägenden inter­natio­nalen Jugendbegegnung mit über 10.000 Teilnehmern teil, die 1926 in Bierville von einem Vorkämpfer der deutsch-französischen Verständigung, Marc Sangnier, einberufen wurde. Dort schloss er auch die Bekanntschaft mit Joseph Folliet, der neben Romano Guardini einen besonders großen Einfluss auf ihn ausübte.

Während seiner Studienzeit in Paris trat er ferner den „Compagnons de Saint François“ („Gefährten des heiligen Franziskus“) bei, deren Ideale das einfache Leben und die Verwirklichung des Friedens sind.

Auch in den folgenden Jahren war Franz Stock bei internationalen Begegnungen dabei, so 1931 auf dem vom Friedensbund Deutscher Katholiken organisierten Treffen auf dem Borberg, dem so genannten „Europaberg“ oder „Friedensberg“ des Sauerlandes zwischen Brilon und Olsberg.

Stock war einer der Hauptredner. Nachdem er mit dem farbigen französischen Staatsbürger Louis Achille einen Friedenskuss getauscht hatte, kam es zu Protesten von ebenfalls anwesenden SA-Männern.

Priester in Deutschland und Paris

Von 1932 bis 1934 war Franz Stock als Seelsorger in Effeln bei Lippstadt und in Dortmund-Eving tätig. Dort lernte Franz Stock neben Französisch auch Polnisch, um sich als Vikar mit seinen vielen aus Polen stammenden Gemeindemitgliedern besser verständigen zu können.

1934 suchte der zuständige Kölner Erzbischof Kardinal Schulte einen Geistlichen für die Leitung der deutschen Gemeinde in Paris. Die Neubesetzung war 1934 schwierig, weil seit 1933 in Deutschland der Nationalsozialismus an der Macht war und die politische Entwicklung vom Ausland her kritisch beobachtet wurde. Es sollte ein Mann gefunden werden, der französische Sprachkenntnisse hatte, der die französische Mentalität kannte und die Seelsorgeprobleme der Weltstadt Paris überschaute. Es sollte aber vor allem ein Mann gefunden werden, der das Vertrauen des Pariser Erzbischofs Kardinal Verdier besaß.

Dieser kannte Franz Stock noch aus der Zeit, als er selbst am Institut Catholique Professor war. Aus diesen Gründen ist die Wahl auf den jungen Priester Franz Stock gefallen. Anfang September 1934 traf Franz Stock in Paris ein und trat seine Stelle als Rektor der deutschen Gemeinde an. Er wohnte im Quartier Latin, nicht weit vom Pantheon. Zu der Betreuung von rund 500 Gemeindemitgliedern gehörten neben der seelsorglichen Tätigkeit auch viele sozial-karitative Aufgaben – und bald kam die Hilfe für politische Flüchtlinge aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei hinzu. Franz Stocks Gemeindewirken wird als segensreich und einfühlsam beschrieben. Er machte kulturellen Angebote, veranstaltete Ausflüge und schaffte Orte der Begegnung mit Franzosen und Nichtkatholiken.

Franz Stocks Wirken in der Zeit des 2. Weltkriegs

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 musste Franz Stock weisungsgemäß Paris verlassen. Er übernahm Vertreterstellen in Dortmund-Bodelschwingh und dann in der Nähe von Magdeburg in Klein-Wanzleben.

Im Juni 1940 wurde Paris von der Deutschen Wehrmacht besetzt. Am 13. August 1940 wurde Franz Stock erneut zum Seelsorger der Deutschen in Paris ernannt. Er kehrte im Oktober nach Paris zurück, betreute dort allerdings eine andere Gemeinde. Als Standortpfarrer im Nebenamt begann er Anfang 1941 mit seiner Tätigkeit in den Pariser Wehrmachtsgefängnissen Fresnes, La Santé und Cherche-Midi. Ihm oblag die Betreuung der Häftlinge in den Gefängnissen und die Vorbereitung der zum Tode Verurteilten.

Die Gefängnisse von Paris hatten von 1941 bis 1944 etwa 11.000 Gefangene. Die Erschießungen der Verurteilten und Geiseln fanden meist auf dem Mont Valérien statt. Franz Stock führte ein Tagebuch mit kurzen Notizen über die Gefangenen und zum Tode Verurteilten. Er erwähnte 863 Erschießungen, denen er beiwohnen musste, sagte aber kurz vor seinem Tod einem Bekannten, es seien über 2.000 gewesen.

Die Gedenktafel auf dem Mont Valérien nennt eine Zahl von über 4.500. Zeugnisse Überlebender, Bücher und Filme dokumentieren den aufopferungsvollen Dienst Stocks an den Verurteilten, seine Menschlichkeit und sein Zugehen auf andere, ohne sich selbst zu schonen. Da die Gefangenen oft bewusst im Unklaren über das Schicksal ihrer Familien gelassen wurden, war es eine große Hilfe für sie, dass Stock Kontakt zu den Familien hielt und den Gefangenen Nach­richten übermittelte, in von Aufsehern überwachten Gesprä­chen beispielsweise flüsternd während eines gemein­samen Gebetes des Priesters und des Gefangenen.

Franzosen gaben Franz Stock die Bezeichnung „L’Aumônier de l’enfer“ („Der Seelsorger der Hölle“) und „L’Archange en enfer“ („Der Erzengel in der Hölle“). Viele Wider­stands­kämpfer, wie Edmond Michelet, Jean de Pange, Robert d´Harcourt, wie auch Gabriel Péri und Henri Honoré d’Estienne d’Orves haben ihm die Ehre erwiesen. Heute ist der Platz vor dem Mémorial de la France Combattante, das an den Widerstand der Franzosen gegen die deutsche Besatzungsmacht erinnert, nach einem Deutschen, dem Abbé Franz Stock benannt.

Am 25. August 1944 marschierte Charles de Gaulle in Paris ein. Abbé Stock blieb in Paris und half im Hospital La Pitié mehr als 600 nicht transportfähige, verwundete deutsche Soldaten zu betreuen. Das Hospital geriet in die Hände der Truppen des F.F.I. (Forces Franҫaises de l´Intérieur), der inneren Streitkräfte. Ein Hauptmann drang mit seinen Leuten in das Lazarett ein und forderte die Herausgabe von mehreren Geiseln, um sie wegen der Grausamkeiten von SS und Gestapo erschießen zu lassen. Der Offizier war ein ehemaliger Inhaftierter des Gefängnisses Fresnes. Als er Abbé Stock erkannte, unterzeichnete er ein Papier, das an das Portal des Lazaretts geheftet wurde. Das Lazarett wurde damit unter den Schutz der Résistance gestellt und seine Insassen waren vor Repressalien geschützt.

Kriegsende

Mit der Einnahme von Paris durch die alliierten Truppen am 25. August 1944 übernahmen die amerikanischen Behörden die Leitung des Krankenhauses La Pitié. Abbé Franz Stock wurde so als amerikanischer Kriegsgefangener in das Gefangenenlager von Cherbourg überführt und dort interniert.

Gründung des „Stacheldrahtseminars“

In Cherbourg kam er bald in Kontakt mit Abbé Rodhain und Abbé Le Meur von der Aumônerie Générale in Paris. Man besprach die seelsorgerische Betreuung der deutschen Kriegsgefangenen, und es wurden auch Pläne für die eventuelle Errichtung eines Seminars für kriegsgefangene Theologiestudenten entworfen.Am 13. März 1945 schrieb Abbé Le Meur an Abbé Stock:

„Der französische General, der die deutschen Gefangenen in Frankreich befehligt, hat entschieden, ein Seminar für alle deutschen gefangenen Theologen zu eröffnen. Ich bin dabei, die Vorbereitungen für diese Einrichtung zu treffen und alle Theologen in Orléans zusammenzubringen. An ihrer Spitze, so haben wir -Abbé Rodhain und ich- seit langem schon gedacht, müssten Sie stehen. Ich komme deshalb heute, Sie offiziell zu fragen, ob Sie gewillt sind, unter materiell härteren Bedingungen als die, unter denen Sie leben, die geistliche Bildung jener Theologen zu übernehmen. Ich erlaube mir, Sie inständig zu bitten, diese Aufgabe und vielleicht dieses Opfer anzunehmen.“

Die französische Kirche unternahm hier Schritte, die zu einer Erneuerung Europas führen sollten. Und es kann nicht genügend betont werden, dss es Männer der Kirche waren, die vor den Politikern die Weichen für die deutsch-französische Aussöhnung und die Einigung Europas gestellt haben.

Abbé Stock hatte lange gezögert, aber dann doch zugesagt, obwohl er seiner Meinung nach nicht die nötigen Voraussetzungen für eine solche Aufgabe mitbrachte. In seiner Antwort vom 27. März schrieb Abbé Le Meur:

„Ich bin überzeugt, dass das Werk, welches wir unternehmen, einen großen rückhaltenden Einfluss auf die gegenseitige Verständigung unserer beiden Länder und das Ausstrahlen unserer geliebten Kirche haben wird.“

So wurde das Seminar zuerst in Orléans im Kriegsgefangenenlager Dépôt 51 und später nach Chartres in das Gefangenenlager Dépôt 501 verlegt. Der Bischof von Chartres, Monsignore Harscouet, hatte das Seminar unter seine Obhut genommen. Kommandant des Lagers war Colonel Gourut.

Das größte bisherige Seminar…

In Chartres wurden aus allen französischen Lagern die kriegsgefangenen Theologiestudenten zusammengezogen und konnten dort ihre Studien fortsetzen oder auch beginnen. Für die Jüngsten gab es einen Abiturkurs. Die Universität Freiburg im Breisgau übernahm die Patenschaft über dieses Seminar. Über zwei Jahre bestand dieses Seminar, das in seiner Art in der Geschichte der Kirche einzigartig war.

Es war das bis dahin größte Seminar, und es war ein Seminar hinter Stacheldraht (Séminaire des barbelés), zwei Fakten, die es bis dahin noch nicht gegeben hatte. Insgesamt 949 Dozenten, Priester, Brüder und Seminaristen waren im Verlauf der zwei Jahre dort. Fast 600 wurden später Priester.

Davon unabhängig war es Ziel, jungen Menschen, die berufen waren, praktische und moralische Verantwortung im Nachkriegsdeutschland zu übernehmen, eine spirituelle Ausbildung zu geben, um der Indoktrinierung entgegenzuwirken, der sie in der Nazizeit ausgesetzt gewesen waren.

Der in Paris residierende Nuntius Roncalli besuchte viermal das Seminar. Bei einem seiner Besuche sagte er:

„Das Seminar von Chartres gereicht sowohl Frankreich wie Deutschland zur Ehre. Es ist sehr wohl geeignet, zum Zeichen der Verständigung und Versöhnung zu werden.“

Und der Kanonikus der Kathedrale von Chartres, Pierre André, Sekretär des Bischofs von Chartres, sagte später wiederholt:

„Der Mont Valérien und das Seminar von Chartres sind die beiden Fundamente der deutsch-französischen Aussöhnung und des vereinten Europas.“

Abbé Stock wandte in seiner Abschiedsrede kurz vor der Auflösung des Seminars sich an die Seminaristen:

Eine von der Vorsehung gewollte Zahl von Heiligen wird genügen, unsere Epoche zu retten. Es ist die Vorsehung, die uns diesen Anruf zur Heiligkeit entgegenschleudert durch die Stimme der Geschichte, und wir müssen ihn hören, um der Welt die Botschaft von Freiheit und Frieden, Heil und Liebe zu bringen.

Abbé Pihan, Prediger in Notre Dame, nannte am 20. Todestag Stocks diese Botschaft eine prophetische Botschaft, und Abbé Stock selbst hatte sich diesem Anruf zur Heiligkeit gestellt.

Seminaristen dieses Stacheldrahtseminars waren unter anderen Bischof Emil Stehle, Bischof Bernado Witte, Weihbischof Bernhard Rieger, Weihbischof Franz Josef Kuhnle, Pfarrer Lothar Zenetti, der Schriftsteller Erich Kock, Dieter Lanz u.v.m.

Die letzten Jahre

Am 5. Juni 1947 wurde das Seminar aufgelöst. Die letzten 369 Seminaristen verließen das Gefangenenlager. Franz Stock kehrte nach Paris zurück. Am 16. Dezember 1947 empfing Abbé Stock dort die Nachricht von seiner Ernennung zum Ehrendoktor der Universität Freiburg im Breisgau.

Am 24. Februar 1948 starb Abbé Franz Stock plötzlich und unerwartet, noch keine 44 Jahre alt, gegen 16:00 Uhr im Hospital Cochin in Paris. Der Tod Abbé Stocks durfte in der Presse nicht bekannt gegeben werden, da er noch immer den Status eines Kriegsgefangenen hatte. Aus diesem Grunde folgte seinem Sarg nur ein knappes Dutzend Menschen. Von der Familie konnte niemand an der Beisetzung teilnehmen, da sie keine Einreiseerlaubnis erhalten hatten.

Franz Stock wurde am 28. Februar 1948 zunächst auf dem Friedhof Thiais bei Paris beerdigt. Die Totenfeier fand in der Kirche St. Jacques-du-Haut-Pas in Paris statt. Nuntius Roncalli, der spätere Papst Johannes XXIII. nahm die Einsegnung des Toten vor und sagte dabei:

„Abbé Franz Stock – das ist kein Name – das ist ein Programm!“

Erst Jahre später, am 15. Juni 1963 wurde das Grab vom Friedhof in Thiais nach Chartres in die Kirche Saint-Jean-Baptiste von Rechèvres überführt.

Kurzfilm über Franz Stock in deutscher Sprache

Nachwirkungen

Um Franz Stocks Leben und Werk weiterhin zu ehren und zu verbreiten, wurde Anfang der 60er Jahre das Franz Stock Komitee in Deutschland bzw. der Verein Les Amis de Franz Stock  in Frankreich ins Leben gerufen. Das Ziel dieses deutsch-französischen Vereins liegt nicht nur in der Verbreitung seines Werkes, sondern auch im Erhalt, der Zentralisierung und der Forschung. Außerdem fördert es deutsch-französische Jugendbegegnungen und Friedensaktionen und lässt die europäische Begegnungsstätte in Chartres leben.

Mehr dazu auf dieser Seite: https://franz-stock.org/index.php/fr/.

Als Leiter der katholischen Gemeinde in Paris wurde ihm auch in unserem Gemeindehaus ein wichtiger Platz eingeräumt. Nachdem Albertus Magnus als deutscher Geistlicher in Paris bereits unserer Gemeinde in den 50er Jahren seinen Namen verliehen hat, wurde 1996 das neue Gemeindezentrum im ersten Stock auf den Namen Maison de l´Abbé Franz Stock getauft. Auch das Tryptichon des Maler-Pfarrers Sieger Köder hinter dem Altar war kurz darauf fertiggestellt. In ihm wird eine typische Szene aus dem Leben des Gefängnispfarrers Franz Stock dargestellt, wie er einem Gefangenen in dessen Todesangst den Leib Christi und damit Trost und Hoffnung bringt.

Außerdem feiern wir jedes Jahr in unserer Gemeinde zusammen mit den Amis de Franz Stock und den Compagnons de Saint-Francois zu seinem Todestag am 24.2.1948 eine Gedenkmesse für Franz Stock.

Am 14. November 2009 hat  Hans-Josef Becker, der Erzbischof von Paderborn, das Seligsprechungsverfahren für Franz Stock eröffnet.

2018, zum siebzigsten Todestag, wurde eine besondere Gedenkfeier sowohl in Paris als auch in seinem Heimatort Neheim (Arnsberg) veranstaltet, bei der auch Dieter Lanz und  Franz Stocks jüngere Schwester Theresia anwesend waren. Dieter Lanz, 94, ist einer der letzten noch lebenden Seminaristen, die vor 70 Jahren im Stacheldrahtseminar Theologie studiert hatten. Die Messe in Neheim wurde im ZDF am 25.2.2018 live übertragen.

Link zur Live-Übertragung der Messe
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